Die
Privathaftpflicht zahlt, wenn eines der Familienmitglieder eine
andere Person schädigt. Ohne private Haftpflichtversicherung kann
schon ein Zusammenstoß auf dem Radweg unabsehbare Kosten
verursachen, wenn der Geschädigte dauerhaft beeinträchtigt bleibt.
Mit Kindern ist die Haftpflichtversicherung besonders wichtig.
Eine
Risikolebensversicherung zahlt die vereinbarte
Versicherungssumme an die Hinterbliebenen aus, wenn der Versicherte
verstirbt. Beide Elternteile können ihr Todesfallrisiko mit einer so
genannten verbundenen Risikolebensversicherung absichern, damit die
Familie im schlimmsten aller Fälle nicht auch noch in finanzielle
Schwierigkeiten gerät. Familien wählen in der
Risikolebensversicherung am besten das drei- bis fünffache
Jahreseinkommen als Versicherungssumme.
Eine
Berufsunfähigkeitsversicherung springt finanziell ein, wenn man
seinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kann –
egal ob wegen einer Erkrankung oder einem Unfall. Wer eine
Berufsunfähigkeitsrente vereinbart, bekommt im Ernstfall monatlich
Geld bis zum Ende der Vertragslaufzeit. Die Höhe der
Berufsunfähigkeitsrente kann man am Einkommen bemessen. Günstiger
als eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist zwar eine
Unfallversicherung. Die zahlt aber nur, wenn man tatsächlich durch
einen Unfall invalide wird. Wer wegen Herz-, Gelenk- Krebs- oder
seelischen Erkrankungen nicht mehr arbeiten kann, ist nur mit einer
echten Berufsunfähigkeitsversicherung geschützt.
Entsprechend sollten Eltern für ihre Kinder
besser einen vollen
Invaliditätsschutz statt nur einer Unfallversicherung
abschließen, denn auch bei Kindern sind Krankheiten häufiger Ursache
für bleibende Behinderungen als Unfälle.
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